In 13 Schritten zu einem aktuellen BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Touch

Anfang des Jahres kündigte Mark Shuttleworth überraschend an, dass Canonical Ltd. (das Unternehmen hinter Ubuntu) den 2011 eingeführten Unity Desktop nicht mehr weiter entwickeln wird. Mit dieser Entscheidung wurde auch das mobile Betriebssystem Ubuntu Touch eingestampft.

Diese Entscheidung kam wenig überraschend. Seit Monaten waren keine Phones mehr mit Ubuntu Touch erhältlich und der Ubuntu Store wurde einem App-Archiv internationaler Marketing-Abteilungen immer ähnlicher.

Das ist zum einen schade, weil viele der anfänglichen Probleme rasch gelöst wurden. Regelmäßige Updates schlossen aktuelle Sicherheitslücken und machten das Handy spürbar schneller. Wenn viele Journalist_innen in Reaktion auf das Ende von Touch nochmals das „unorthodoxe“ Handling erwähnten, ist Unity den zwei mobilen Betriebssystem-Oligarch_innen punkto Usability weit voraus. Entscheidungen werden bei Ubuntu Touch dort getroffen, wo wir sie erwarten, tief verschachtelte, unklare Menüebenen gibt es am Touch keine. Dasselbe kann auch für Sailfish OS festgehalten werden. 2017 wird mit Sailfish OS nur mehr ein einziges funktionales mobiles Betriebssystem mit Open Source Charakter weiter entwickelt.

Zum anderen ist es empörend, wie Canonical mit seinen Kund_innen umgeht, „Commumnity“ wäre bei einem mehrere Hundert Euro teuren Gerät nicht angebracht. Ein Blog-Eintrag, ein letztes Update. Aus. Canonical hat das mit der Obsoleszenz gelernt.

Was tun? Das Phone entsorgen, Liebhaber_innen überlassen, ohne Updates weiter verwenden? Der Unity-Eintrag auf der englischen Wikipedia brachte die entscheidende Info. Der Gründer von Ubports  Marius Gripsgård entwickelt Unity weiter.

Hier eine Anleitung wie Ubuntu Touch upgedatet werden kann. An dieser Stelle gleich eine Einschränkung. Ob das Einspielen dieses Images wirklich das tut, was versprochen wird, kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beurteilen.
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