Erfragt unser Schicksal

Memorial Kreuzstadl, errichtet auf Initiative des Vereins RE.F.U.G.I.U.S

Memorial Kreuzstadl, errichtet auf Initiative des Vereins RE.F.U.G.I.U.S

„In der Nacht vom 11. zum 12. September 1946 fuhr ein Auto von Rechnitz nach Lockenhaus. Auf der Höhe des Geschriebensteins wurde der Wagen, dessen Inhaber* Juden* waren, von unbekannten Tätern* beschossen, wobei Nikolaus Weiß getötet und Abraham Grünwald schwer verletzt wurde. Wieder hatte die Nazifeme zugeschlagen.“

Auf diesen Text an einer Tafel stößt du sehr schnell, wenn du von der Straße beim Rechnitzer Billa in einen Feldweg auf der anderen Seite einbiegst. Mit antisemitischen Morden nach der Befreiung des ersten Hitler-“Opfers“ rechnest du nämlich nicht, geschweige, dass du den Begriff Nazifeme kanntest.

Es war nicht „nur“ dieser eine Fememord von Nazis*, der im südburgendländischen Rechnitz kurz nach der Befreiung durch die Rote Armee verübt wurde.

„In der Nacht zum 6. Mai 1946 wurde der 30jährige Einschichtbauer* Michael Babzel in seinem Anwesen bei Rechnitz von unbekannten Tätern* erschossen. Um einen Raubmord vorzutäuschen, wurde die Wohnung ausgeraubt.“

„Am 15. April 1946, gegen 22 Uhr, wurde der 50jährige Zahntechniker* Aladar Horvath auf dem Heimweg erschossen. Seine Leiche wurde in einem Brunnen gefunden; er war durch drei Schüsse getötet worden. Auch ihm stahlen die Mörder* Brieftasche und Sparkassenbuch, um einen Raubmord vorzutäuschen.“

„Am Ostersonntag 1946, gegen 16 Uhr, verließ Muhr in Begleitung seines Hundes das Haus, um in den Wald zu gehen und Holz zu machen. Als der Hilfsarbeiter am Abend nicht heimkehrte, nahm man vorerst davon keine Notiz. Als aber am Ostermontag nach 4 Uhr früh das Haus Muhrs in Flammen aufging und die Feuerwehr die Leiche des Besitzers unter den verkohlten Trümmern nicht fand, schöpfte man Verdacht. […] 24 Stunden später fand man beim sogenannten Zigeunersteig (sic!), drei Kilometer von dem angebrannten Haus entfernt, den durch einen Genickschuß getöteten Hilfsarbeiter*. Neben ihm lag sein Hund, der ebenfalls erschossen worden war. Die Leiche und der Hundekadaver waren mit Benzin übergossen und in Brand gesteckt worden. Einige Meter von der Leiche entfernt entdeckte man eine Benzinflasche, die der Mörder* weggeworfen hatte.“ (Quelle der Zitate http://kreuzstadl.net/downloads/pressespiegel_1948_51.pdf)

Ruinen des Kreuzstadls in Rechnitz in dessen Umgebung knapp vor der Befreiung durch die Sowjetarmee 200 ungarische Jüd_innen von Nazi-Schergen ermordet wurden.

Ruinen des Kreuzstadls in Rechnitz in dessen Umgebung knapp vor der Befreiung durch die Sowjetarmee 200 ungarische Jüd_innen von Nazi-Schergen ermordet wurden.

Als ich zu dem Gedenkort Kreuzstadl aufbrach, erwartete ich eine Aufbereitung der geschichtlichen Ereignisse, eine Darstellung, wie es zur Entstehung dieses Ortes gekommen war, vielleicht auch einen Aufriss der zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen. Im Umfeld dieses Gebäudes, das wegen seines kreuzförmigen Grundrisses so heißt, wurden, wenige Tage bevor in heftigen Straßenkämpfen die sowjetische Armee Rechnitz von den Nazis befreite, 170 Jüd_innen ermordet. Manche Quellen nennen 200 Tote und Zeitzeug_innen sogar 300 Opfer eines von vermutlich überwiegend lokalen Nationalsozialist_innen verübten Massakers an jüdischen Zwangsarbeiter_innen. Sie waren Angehörige einer Gruppe von rund 1.000 aus Ungarn verschleppten Jüd_innen, die in den letzten Kriegstagen noch zum Bau des sogenannten Südostwalls gezwungen werden sollten. Auf Grund von Misshandlungen und Hunger waren sie so geschwächt, dass sie von den Nazis aus den Zugwaggons gezerrt werden mussten und sich nur durch gegenseitige Hilfe aufrecht halten konnten.
In dem Vernichtungsprogramm der Nationsozialist_innen Tod durch Arbeit bedeutete das Ende der Ausbeutbarkeit der Gefangenen ihr umgehendes Todesurteil.

In Rechnitz, wo die Nazi-Ideologie schon in den 1930er Jahren besonders glühende Anhänger_innen rekrutieren konnte, war es nicht anders: In einer Strafanzeige der Sicherheitsdirektion Eisenstadt vom April 1946 wurden ca. 220 Jüd_innen erwähnt, die zu sechst oder siebt an 21 Stellen sowie in drei Massengräbern verscharrt worden waren.
Im April 1945 öffneten Soldat_innen der Roten Armee kurz die Massengräber, um die Leichen zu untersuchen, danach begruben einheimische Personen die Leichen wieder an Ort und Stelle. Gegen Ende des Jahres 1945 wurde das Massengrab für gerichtliche Voruntersuchungen neuerlich geöffnet. Im Auftrag eines österreichischen Volksgerichts, das diese Verbrechen untersuchte, fand im März 1946 eine nochmalige Öffnung statt. Diese letzte Öffnung erfolgte unter Aufsicht des Rechnitzer Arztes* Leo Wiltschke.

Danach verliert sich auf seltsame Weise die Spur dieses Grabes.

Nur so findet sich ein Weg, die Zukunft zu gestalten, anstatt von der Vergangenheit beherrscht zu werden. Wer sich der Illusion hingibt, nie mehr zurückschauen zu müssen, wird bald feststellen, dass er nicht weiß wohin und wie weit er gegangen ist… Erst wenn wir die dunklen Seiten unserer Geschichte als prägendes Merkmal für unser Selbstverständnis anerkennen, finden wir den Zugang zu unseren eigenen Seelen, zu unseren Ängsten und Sehnsüchten… An keinem Ort habe ich die Präsenz der Vergangenheit derart schmerzvoll empfunden wie in Rechnitz. Es schien mir, als habe das jahrzehntelange Schweigen das Dorf dazu verdammt, nie in der Gegenwart anzukommen… Vladimir Vertlib

Nur so findet sich ein Weg, die Zukunft zu gestalten, anstatt von der Vergangenheit beherrscht zu werden. Wer sich der Illusion hingibt, nie mehr zurückschauen zu müssen, wird bald feststellen, dass er nicht weiß wohin und wie weit er gegangen ist… Erst wenn wir die dunklen Seiten unserer Geschichte als prägendes Merkmal für unser Selbstverständnis anerkennen, finden wir den Zugang zu unseren eigenen Seelen, zu unseren Ängsten und Sehnsüchten… An keinem Ort habe ich die Präsenz der Vergangenheit derart schmerzvoll empfunden wie in Rechnitz. Es schien mir, als habe das jahrzehntelange Schweigen das Dorf dazu verdammt, nie in der Gegenwart anzukommen… Vladimir Vertlib

Niemand will sich an den Ort dieses NS-Verbrechens erinnern oder ihn bekannt geben. Kein Lagevermerk findet sich in behördlichen Akten, lediglich eine Skizze und eine Tatortbeschreibung. Später wurden mehrmals groß angelegte, aber erfolglose, wissenschaftliche geleitete Suchaktionen durchgeführt. 1990 wurde die lokale Bevölkerung aufgerufen, anonym Hinweise zu liefern. Erst nach einigem Zögern hatten die protestantischen und katholischen Pfarren dieser Aufruf schriftlich an ihre Mitglieder versandt, eine Erwähnung in der Messe lehnten sie ab.

Der im Vorjahr verstorbene Berthold Sandorffy erzählt im Buch Die endlose Unschuldigkeit von den Versuchen seines Vaters Isidor, das Massengrab in Rechnitz zu finden, um für die Ermordeten ein rituelles Begräbnis zu organisieren. Er wollte die Rechnitzer_innen dazu bringen, ihr Ver-Schweigen zu brechen: „Aber die Leute im Ort haben zu meinem Vater gesagt: ‚Ich weiß es, ich war Zeuge*. Ich habe es gehört. Ich habe es gesehen. Ich weiß, wo die Erschießungen stattgefunden haben. Aber ich sage es dir nicht.'“ Im Film Totschweigen (1994) von Eduard Ernes und Margareta Heinrich erzählt Isidor Sandorffy von den Reaktionen eines/einer Rechnitzer_in: „Als wir angefangen haben vor drei Jahren, es war März, feucht und nass, sagte jemand, warum wir jetzt suchen. ‚Jetzt ist das Getreide noch zu klein. Sie werden sehen, wo die Juden begraben sind, ist das Getreide später viel größer.‘ Ich habe ihn gefragt: ‚Mit welchem Gefühl essen Sie dieses Brot, an dem jüdisches Blut klebt, das Blut von Menschen?‘ Aber darauf hat er mir nicht geantwortet.“ (Zitat aus Janke, Kovacs, Schenkermayr: Die endlose Unschuldigkeit)

Der vom Volksgericht durchgeführte Prozess stützte sich auf wenige Zeug_innen. Karl Muhr, der Knecht, der die Munition beim Fest im Schloß der Batthyánys ausgegeben hatte, sollte am Tag vor seiner Zeugen*einvernahme ermordet werden. Davor hatte er im Gasthaus angekündigt, alles zu erzählen, damit das Verbrechen „gesühnt“ werden kann. Der im Brunnen erschossen aufgefundene Aladar Horvath war Assistent des Arztes Leo Wiltschke, der zuvor die Exhumierung der Leichen beaufsichtigt hatte. Seine Ermordung wurde damals in den Medien als eine „blutige Warnung“ an Wiltschke aufgefasst. Die Morde an Nikolaus Weiß, der nach Janke/Kovacs/Schenkermayr nicht von Unbekannten (s.o.), sondern von Zollwachebeamten* getötet wurde, und an Michael Babzel wurden in der Presse ebenfalls als Fememord bezeichnet. Diese Morde an Menschen, die zur Überführung der Täter_innen am Massenmord beim Kreuzstadl hätten führen können, bleiben bis heute unaufgeklärt.

Gedenksteine im Rechnitzer Schlossbergpark, auf der linken Seite befinden sich die Tafeln, die mit Inschriften an den antifaschistischen Kampf und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Auf der rechten Seite Tafeln mit Fotos „Unserer Gefallener“ in Nazi-Uniformen und ihre Namen.

Gedenksteine im Rechnitzer Schlossbergpark, auf der linken Seite befinden sich die Tafeln, die mit Inschriften an den antifaschistischen Kampf und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Auf der rechten Seite Tafeln mit Fotos „Unserer Gefallener“ in Nazi-Uniformen und ihre Namen.

Die kommunistische Zeitung Freies Burgenland vermutete dazu im Juni 1951: „Es ist kein Zufall, sondern vielmehr eine logische Folgerung, dass dieses Rechnitz, in dem die faschistischen Fememörder* kaltblütig ihre Opfer niederschossen, um die Wahrheit über den Massenmord im März 1945 niederzuhalten, das südburgenländische Zentrum des neofaschistischen VdU ist. Dort sitzen die alten Faschisten*, die Komplicen* der Massenmörder* und Hintermänner* der Feme, sie sind es, die vor den Nationalratswahlen 1949 dort den VdU aufzogen. Rechnitz war eine unter den drei oder vier burgenländischen Gemeinden, wo der VdU bei den Gemeinderatswahlen 1950 zu kandidieren wagte, und dort hat auch der Kriegsverbrecher* BB seine Stimmen bekommen. Jetzt ist es klar, wieso sich gerade dort die faschistischen Banditen* so unverschämt ans Tageslicht wagen. Im Dunkel der Nacht verbreiten sie dann die Drohung und den Schrecken ihrer blutigen Feme, und wer von ihren Untaten weiß, läuft Gefahr, ihr zum Opfer zu fallen.“

So unbeweisbar die Behauptung ist, dass der VdU (dieser sah sich als politische Vertretung ehemaliger NSDAP-Mitglieder) hinter den Fememorden gesteckt haben soll, so belegbar ist die Aussage, dass die Nazifeme unter den Menschen Angst auslöste. „Naja, die Angst, woher sie kommt?“, wiederholt ein Zeitzeuge* im Film Totschweigen die an ihn gestellte Frage. Dann nennt er die Fememorde als Grund. Ein anderer Zeitzeuge* sagt: „Die Menschen haben Angst, heute noch.“ Dieses „Heute“ war 50 (!) Jahre nach dem Massaker und den Fememorden.

Woher kam/kommt diese Angst? Eine der vielen möglichen Erklärungen kann an der Person des Tobias Portschy festgemacht werden.
Bereits vor 1938, in der Zeit des Austrofaschismus, war Portschy fanatischer Nazi. 1931 trat er der SA bei, arbeitete sich zum Kreisleiter* und Gauleiter* des Burgenlands hinauf. Nach der Machtergreifung der Nazis wurde er Mitglied des Deutschen Reichstags. Tobias Portschy war maßgeblich an der Verfolgung der Roma und Sinti beteiligt, so Janke/Kovacs/Schenkermayr. Der Historiker* Jonny Moser, ehemaliger Mitarbeiter* von Raoul Wallenberg und selbst zur Flucht gezwungen, beschreibt in einem Gespräch die Person Portschy so: „Die erste Aktion, die er durchgeführt hat, war die Vertreibung der Juden* über die grüne Grenze. Im nördlichen Teil wurden die Juden* über die Donau oder über die ungarische Grenze getrieben. Im südlichen Teil wurden die Juden aus Rechnitz an die jugoslawische Grenze gebracht, wo sie einige Monate lang im Niemandsland unter freiem Himmel hausen mussten. Die Jugoslawen* ließen sie nicht herein, und die Deutschen nahmen sie nicht zurück.“(Janke/Kovacs/Schenkermayr)

Gedenkstein, mit Tafeln, die den Opfern des Kreuzstadl-Massakers und den vertriebenen und ermordeten jüdischen Rechnitzer_innen gewidmet ist.

Gedenkstein, mit Tafeln, die den Opfern des Kreuzstadl-Massakers und den vertriebenen und ermordeten jüdischen Rechnitzer_innen gewidmet ist.

1949 verurteilte das Grazer Volksgericht Portschy zu 15 Jahren schwerem Kerker. Aber nicht wegen seiner Verantwortlichkeit während der nationalsozialistischen Diktatur, sondern wegen Hochverrats an Österreich  als illegaler Nazi* vor 1938. Zwei Jahre nach dem Urteil wurde Portschy vom sozialdemokratischen Bundespräsidenten* Körner begnadigt. Neun Jahre nach der Verurteilung wurde Portschy von der Universität Wien die Doktorwürde wieder zuerkannt. 10 Jahre nach der Verurteilung trat Tobias Portschy der FPÖ bei, aus der er 1991 wieder austrat. Dazwischen gaben sich prominente Politiker_innen in seinem Haus die Klinke in die Hand und die Rechnitzer SPÖ veranstaltete ihre Bälle im Gasthaus von Portschys Ehefrau, erzählt Paul Gulda. RE.F.U.G.I.U.S., der Verein, der die Ruine des Kreuzstadls erwarb (Anm.: auch das Memorial KZ Gusen wurde erst auf private Initiative hin den österreichischen Demokrat_innen zum Gedenken aufgezwungen), fragt Gulda, ob Portschys Anwesenheit die Rechnitzer_innen eingeschüchtert habe: „Unbedingt,“ antwortet Gulda und bricht damit die große Politik auf die lokale Ebene herunter, dort wo wirtschaftliche Abhängigkeiten und machtpolitische Verhältnisse spür- und sichtbar werden. Und: „Sein Neffe war als Besitzer einer Elektrofirma ein wichtiger Arbeitgeber.“ (Quelle: Janke/Kovacs/Schenkermayr)
Portschy selbst wurde 1979 Präsident* des Aufsichtsrates der Rechnitzer Spar- und Creditkassen und Obmann* des örtlichen Fremdenverkehrsvereins. 1986 avancierte er zum Ehrenobmann* des Kameradschaftsbundes.

So kennen wir bis heute weder die Opferzahl (zusätzlich zum Massaker beim Kreuzstadl gibt es Vermutungen über weitere Ermordungen in Rechnitz, bestätigt sind Ermordungen z.B. in Deutsch-Schützen).Nur 18, eher zufällig gefundene Opfer, konnten am jüdischen Friedhof in Graz nach jüdischem Ritual begraben werden. Den meisten Opfern bleibt das aufgrund des Schweigens eines ganzen Dorfes bis zum heutigen Tag verwehrt.
Vladimir Vertlib schien vor wenigen Jahren noch, dass das „jahrzehntelange Schweigen Rechnitz dazu verdammt habe, nie in der Gegenwart anzukommen“.
Die Zweifel mehren sich, dass diese Gegenwart ein erstrebenswerter Zustand sei, ein Ort meiner Sehnsüchte. Von zu vielen schon müssen wir heute erneut ihr Schicksal erfragen.

Gedenkstein, mit Tafeln, die an die von den Nationalsozialist_innen ermordeten Rechnitzer Widerstandskämpfern* und den Opfern des Faschismus erinnern.

Gedenkstein, mit Tafeln, die an die von den Nationalsozialist_innen ermordeten Rechnitzer Widerstandskämpfern* und den Opfern des Faschismus erinnern.

Aber in welchem anderen österreichischen Dorf erinnert im Ortszentrum ein Gedenkstein seiner vertriebenen, ermordeten jüdischen Nachbar_innen und an seine antifaschistischen Widerstandskämpfer_innen?

 

Der folgenlose Ausgang des Prozesses gegen die meisten Beschuldigten des Rechnitzer Kreuzstadl-Massakers kann hier nachgelesen werden http://www.nachkriegsjustiz.at/ns_verbrechen/juden/rechnitz_eh.php bzw. hier Eva Holpfer, Das Massaker an ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter in Rechnitz (Burgenland) und seine gerichtliche Ahndung durch die österreichische Volksgerichtsbarkeit. (pdf http://kreuzstadl.net/downloads/rechnitz_aufsatz_holpfer.pdf)

Quellen:
Pia Janke | Teresa Kovacs | Christian Schenkermayr: „Die endlose Unschuldigkeit“ Elfriede Jelineks Rechnitz (Der Würgeengel), Praesens Verlag, 2010.

Schautafeln beim Memorial Kreuzstadl in Rechnitz (freier Zugang vom südlichen Ortsende in Rechnitz)

Pressespiegel auf der Website von http://kreuzstadl.net, abgerufen am 22.09.2016

Links:
Verein RE.F.U.G.I.U.S., dem das Memorial Kreuzstadl zu verdanken ist http://www.refugius.at/

Eine Literaturliste zu Rechnitz ist hier zu finden http://kreuzstadl.net/taeter_long.html

Ein Pressespiegel zu den Verbrechen in Deutsch-Schützen hier als pdf http://kreuzstadl.net/downloads/pressespiegel_d_schuetzen.pdf

Interview im Eduard Ernes (Regisseur des Films Totschweigen) in der FAZ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/rechnitz-massaker-die-koechin-sah-die-moerder-tanzen-1489773.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

In Oberschützen einige Kilometer westlich von Rechnitz wartet dieses Bauwerk seit Jahrzehnten auf seinen feierlichen Abriss https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlussdenkmal_Obersch%C3%BCtzen