Play Fair 2008

Nach den Spielen ist vor den Spielen. Die Aktion Play Fair 2008 fordert Fair Play für die ArbeiterInnen in den Zulieferbetrieben weltweit!

Play Fair 2008 fordert die Unternehmen der Sportbekleidungsindustrie und Sportinstitutionen wie das Internationale Olympische Komitee auf, deutliche Schritte für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben zu setzen.

Die internationale Kampagne Play Fair 2008 ist ein weltweiter Zusammenschluss von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. In Österreich wird Play Fair von Clean Clothes Kampagne, Volkshilfe und ÖGB getragen.

Unterstützen Sie die Play Fair-Petition, in dem Sie das Formular zum Download ausfüllen. Die so gesammelten Unterstützungserklärungen werden Sportbekleidungsunternehmen und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) übergeben.

Online kann die Petition ebenfalls ausgefüllt werden. Hier geht’s zum Formular der Clean Clothes Kampagne:

Der Text der Petition im Wortlaut:

„Ich unterstütze Play Fair 2008 und fordere die Unternehmen der Sportbekleidungsindustrie und Sportinstitutionen wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, deutliche Schritte für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben zu setzen!

Ich fordere die Unternehmen der Sportbekleidungsindustrie auf:

– in ihrer Produktion die Einhaltung internationaler Arbeitsrechte bei allen Zulieferbetrieben sicherzustellen;

– sofortige Schritte zur Einhaltung der Organisationsfreiheit (Gründung von Gewerkschaften) und Bezahlung von existenzsichernden Löhnen zu setzen.

Ich fordere das Internationale Olympische Komitee und andere Sportverbände auf:

– die international anerkannten Arbeitsrechte in ihre Chartas und ethischen Codes aufzunehmen;

– eine vertragliche Verpflichtung zur Einhaltung der internationalen Arbeitsrechte in ihre Verträge mit Lizenznehmern aufzunehmen und diese unabhängig kontrollieren zu lassen.

Play Fair für die ArbeiterInnen weltweit!“

 

Links zu unterstützenden Gewerkschaften:

http://www.itglwf.org/

http://www.ituc-csi.org/spip.php?article1984&lang=de