Coops für die Zukunft

Ein Bus von Irizar in Irland

Bus Eireann von Irizar in Irland

Dieses Jahr haben die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Damit soll auf die weltweite Bedeutung dieser nicht profitorientierten Unternehmensform hingewiesen werden.

UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon begründet diese Entscheidung mit der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung, die die Genossenschaften der internationalen Gemeinschaft vorleben.

Das Genossenschaftswesen in der Welt

Europaweit sind über 150.000 Genossenschaften mit mehr als 120 Millionen Genossenschafter_innen registriert. Während weltweit rund 300 Millionen Personen Aktien besitzen, ist die Zahl der Genossenschafter_innen dreimal so hoch: 1 Milliarde Menschen sind genossenschaftlich organisiert. Besonders stark sind Genossenschaften in Asien verankert. Und so verwundert es nicht, dass das Internationale Jahr 2012 einer Initiative der Mongolei zu verdanken ist. Continue reading

Zeit für Entstaatlichung

In Erwägung, dass der verbliebene Staatsbesitz veräußert werden soll, um
die Staatsschulden, die durch das Finanzcasino stark anwuchsen, zu
reduzieren, ist eine rasche Entstaatlichung das Gebot der Stunde.

 

Revolution Cuvee

Die Rufe tönen lauter und sie erschallen immer schneller. Jede Stunde 1 Million an Zinsrückzahlungen! Der Staat ist ein schlechter Unternehmer! Der Koalitionspartner SPÖ wehrt sich dagegen. Wichtiger Motor der Wirtschaft. Es gibt nichts mehr zu verkaufen.
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Stimmenkauf

Steuerreformen werden bewährterweise kurz vor Wahlen beschlossen. Der Volksmund nennt diese Maßnahmen "Wahlzuckerl". Diesmal verteilt die Regierung 400 Millionen Euro auf 3.000 Begünstigte.

Im Zuge der Änderung der Besteuerung von Stiftungen verzichtet der Fiskus in den nächsten 20 Jahren auf Einnahmen von geschätzten 400.000.000 Euro. Profitieren werden davon 3.000 nicht ganz Unbemittelte. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass die beiden Regierungsparteien annähernd gleich groß bleiben und WählerInnen Parteien präferieren, die Gutes für sie tun, kostet eine Stimme 66.666,66 Euro für 20 Jahre. Ungewöhnlich ist diese Schenkung nicht deshalb, weil sie gesetzt wurde, sondern dass sie ohne Wahltermin weit und breit gesetzt wird. Vielleicht wird auch darauf gehofft, dass die Unbegünstigten dieser Umverteilungsaktion bis zum Wahltermin auf dieses Wahlzuckerl vergessen.

Schwamm drüber. Die UNO sondergipfelt in Rom zur Nahrungsmittelkrise und Großbritannien findet es obszön, dass Robert Mugabe daran teilnimmt. Nun kann man sehr viel für oder gegen Mugabe sagen, aber obszön ist doch die Nahrungsmittelkrise selbst. Wie schon einmal geschrieben: Afrika ist immer selbst schuld.

Der Arbeiterbetriebsrat des vor dem Aus stehenden Thyssen-Werkes im steirischen Gratkorn hat herausgefunden, dass Streik Hass verursacht. Auch darüber ließe sich viel für und gegen sagen. Der Interessenvertreter verbreitet über die Medien, dass er es versucht habe, aber wenn’s im Guten nicht geht. Der ist gut: Der Mann und 300 KollegInnen, die er vertreten soll, werden vor die Trümmer ihres Lebensentwurfes gestellt und der Betriebsrat glaubt immer noch an ein gutes Verhältnis zu seinem Noch-Arbeitgeber. Ein Grund für Thyssen, die Schließung noch einmal zu überdenken?

Your Way To The Top

2001 führte museum in progress in Kooperation mit der AK Wien ein Projekt von Helmut & Johanna Kandl durch: Your Way To The Top. Bilder, die für die Erwachsenenbildung gedacht waren, wurden mit Zitaten von Managern versehen. Das hat Witz. Schaun Sie sich das an!

Witzig ist auch eine adidas-Werbung auf youtube. Guerilla Gardeners tragen Öko-Patschen aus Hanf und recyclierten Materialien. Der jüngste Play-Fair-Bericht stellt Adidas, Nike, Puma & Co nach wie vor kein gutes Zeugnis aus, wenn es um die Arbeitsbedingungen in der Sportartikel-Industrie geht.

Liebe Schuster und Schusterinnen, schon mal daran gedacht, ein Werk nach Gratkorn zu verlegen?

Puls 4

Nach einem Bericht von standard.at wirft der neugegründete TV-Sender Puls 4 Belegschaftsvertreter raus.

Die Belegschaftsvertreter von Puls 4 fühlen sich ungerecht behandelt – und wehren sich!

Puls 4 handelt wie jeder andere Betrieb. In Ghana, Indien, Brasilien.

Wer nicht spurt, gehört nicht zu uns. Weil wichtig: Demokratie endet am Arbeitsplatz!

Watchdog?

Vorwärts in die Etablierung des Privat-Bananen-TV!