So geht das nicht

Raupe

Alles ist echt das Letzte. Nie davor war irgend etwas Erstes. Pimpen hilft nicht. Das Gesülze aus barocken Erkern nervt. Ein schwummeliges Gefühl. Flüssiges Fett tropft von fremden Fingern. Dagegen anrennen ein folgenschweres Unterfangen. Wozu dagegen sein, wenn alles dafür spricht. Wozu dafür sein, wenn alles schweigt.
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Sie nennen es das Abenteuer Wirtschaft – Teil 1

Der Bankencrash zählt nicht zu den Betriebsunfällen im Finanzgeschäft. Der Bankencrash ist Teil des Geschäftsmodells der Banken.

“Lernen Sie Geschichte!”, riet der frühere Bundeskanzler Bruno Kreisky kotzbrockig einem etwas vorlauten Journalisten. Aber auch das eine gute Geschichte, kommen doch heutzutage die Empfehlungen nicht aus den Reihen der Politik, sondern aus den Kanonenrohren allzumächtiger Medientalibans.
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Va Banque – Nehmt ihnen das Geld weg!

Nehmt ihnen das Geld weg, schlagzeilt die Schweizer woz in Ausgabe Nr. 17. “Nehmt den Reichen das Geld weg. Nehmt ihnen das Geld weg, weil es ihnen nicht gehört. Es gehört allen.”, präzisiert Autor Kaspar Surber in seinem Artikel.

Museum of Revolution

Tatsächlich erfolgt der größte Raubzug der Geschichte in der entgegen gesetzten Richtung: Umverteilung von der Masse hin zu einigen Superreichen und ihren gesellschaftsfeindlichen Finanzkonstruktionen, die mittlerweile sogar die europäische Köhäsion fundamental in Frage stellt.

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Zeit für Entstaatlichung

In Erwägung, dass der verbliebene Staatsbesitz veräußert werden soll, um
die Staatsschulden, die durch das Finanzcasino stark anwuchsen, zu
reduzieren, ist eine rasche Entstaatlichung das Gebot der Stunde.

 

Revolution Cuvee

Die Rufe tönen lauter und sie erschallen immer schneller. Jede Stunde 1 Million an Zinsrückzahlungen! Der Staat ist ein schlechter Unternehmer! Der Koalitionspartner SPÖ wehrt sich dagegen. Wichtiger Motor der Wirtschaft. Es gibt nichts mehr zu verkaufen.
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Des Handlungsreisenden Steinböcks große Not

In Erwägung, dass Herr Steinböck in absehbarer Zeit seine finanziellen
Angelegenheiten nicht bereinigen kann, wurde beschlossen, ihn in die
Pflicht zu nehmen.

John Maynard Keynes

Es scheinen keine Ewigkeiten vergangen zu sein, als sich mal hier, mal dort, ein Herr mit grauem Hut am Straßenrand aufhielt, mehr einen Schritt auf der Fahrbahn zu viel als tatsächlich am Rand. Energisch streckte er den Automobilist_innen seine Hand vor die Windschutzscheibe, fuchtelte herum, sein Gesicht, von Natur aus kein freundliches, verfinsterte sich, wenn die vorbei donnernden Kraftfahrzeuge ihr Tempo nicht verringerten.
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In Erinnerung

In Erwägung, dass vier Menschen vor hundert Jahren von der Habsburger
Monarchie ermordet wurden, weil sie in ihrer existenziellen Not auf die
Straße gingen, wollen wir ihrer Gedenken.

Gedenkstein Märzpark Wien

Otto Brötzenberger, Franz Joachimsthaler, Leopold Lechner und Franz Wögerbauer, vier junge Arbeiter starben durch Kugeln und Bajonettstiche durch Militärs "Ihrer Majestät Franz Joseph I." Ein weiterer, nicht namentlich Bekannter, nahm sich in der kaiserlichen Untersuchungshaft das Leben. 488 Verhaftungen, 283 Verurteilte, 126 schwerletzte Demonstrant_innen sind die historischen Daten menschlicher Schicksale, die von den Hungerriots in Ottakring am Sonntag, dem 17. September 1911 überliefert sind.

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Tansania wird strahlen

Tansanien macht Ernst mit dem Einstieg in den Uranabbau. Dafür muss aber das Unesco-Weltkulturerbe Selous verkleinert werden.

Quelle wikipedia, Elefanten am Rufiji

 Diese Absichten bestätigte der zuständige Minister für Bergbau Nakata Maige im Interview der BBC.
Das ist weniger tragisch als es sich anhört, vertraut man den Aussagen des Ministers Maige. Das Wildreservat Selous verringert sich um weniger als ein Prozent seiner Fläche von 50.000 Quadratkilometern. Die durch den Abbau des strahlenden Gesteins entstehende Strahlung sei nicht höher als jetzt schon. Gefahr für Menschen, Tiere und Gewässer bestehe keine. Überdies erfolge die Verarbeitung des uranhältigen Erzes nicht an Ort und Stelle.

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