Ausländer_innen sollen sich anpassen. Vor allem im Ausland.
Im Schweizer Kanton Zürich werden nun Ausländer_innen nicht nur gefördert, sondern auch gefordert. Zum Beispiel das Ghörtsi in der Beiz für deutsche Staatsangehörige. Continue reading
Ausländer_innen sollen sich anpassen. Vor allem im Ausland.
Im Schweizer Kanton Zürich werden nun Ausländer_innen nicht nur gefördert, sondern auch gefordert. Zum Beispiel das Ghörtsi in der Beiz für deutsche Staatsangehörige. Continue reading
Bringen Sie statt Kerzen rote Gewänder und Brülltüten mit, um diese msg zu übermitteln: Freiheit für Julian Assange!
Ökozid oder Genozid. Evo Morales warnte mit drastischen Worten vor einem Scheitern des Klimagipfels in Cancún.
Evo Morales, Präsident des plurinationalistischen Staates Bolivien, kann als Rufer in der neoliberal-hegemonialen Wüste betrachtet werden. Buchstäblich. "Seen vertrocknen, Dürre und im Amazonas-Becken erfrieren die Fische," schildert Evo Morales die Auswirkungen des Klimawandels in den Ländern des Südens. Der reiche Norden hat drängendere Probleme. Das Gespenst des Nazismus geht um. Punktuell brechen soziale Unruhen aus, in Rom, Athen oder London. Wenn Politik von Millionär_innen für Millionär_innen umgesetzt wird, kann das den sozialen Frieden nachhaltig in Gefahr bringen. Diese Lektion lernt Europa gerade wieder.
Tanz auf der Luftburg. Zwischen Gegendruck und Schwerkraft.
“In der wirklich verkehrten Welt ist das Wahre ein Moment des Falschen.” (Guy Debord)
“Es liegt im Wesen dieser religiösen Bewegung, welche der Kapitalismus ist, das Aushalten bis ans Ende, bis an die endliche Verschuldung Gottes, den erreichten Weltzustand der Verzweiflung auf die gerade noch gehofft wird. Darin liegt das historisch Unerhörte des Kapitalismus, daß Religion nicht mehr Reform des Seins sondern dessen Zertrümmerung ist. Die Ausweitung der Verzweiflung zum religiösen Weltzustand aus dem die Heilung zu erwarten sei.” (Walter Benjamin)
Datenkrieg, Cyberwar, wie auch immer das Geschehen um wikileaks medial bezeichnet wird. Es geht um mehr. Und nicht weniger.

Selbstverständlich geht es um die Freiheit im Netz. Auch. Netzneutralität, Vorratsdatenspeicherung, Datentausch, Sperre von Seiten. Tatsächlich geht es um Macht. Macht & Kontrolle darüber, was Menschen denken, wie sie leben, was sie tun. Und diese Kontrollversuche beschränken sich nicht auf das Web.
Die Zahl der WikiLeaks-Mirrors wächst stündlich. Zur Zeit wird WikiLeaks auf 748 Seiten gespiegelt.
"Die Privatsphäre sollte grösstmöglichen Schutz erhalten, der Staat so transparent wie nur möglich sein." Guido Rudolphi
Links:
http://wikileaks.quintessenz.at/
Mehr Infos auf: http://wikileaks.info/mirrors.html
Irgendwo zwischen Suizidgymnastik und Unsicherheitsmanagement.Es hilft alles nichts.
Die IsländerInnen wählten die desaströsen Konservativen ab und dann nickt eine linke Regierung die Befriedigung der internationalen Interessen ab.
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In der Ferne werden alle Kulturferne, klagen die Schildkröten auf Galapagos.
Kopfschütteln. Fassungslosigkeit. Heftige Emotionen, aus der Tiefe des Rezeptionsgens. Auch die taz beherrscht den journaille-istischen Kunstgriff des Aufregers. Kann daran etwas falsch sein? Kann etwas falsch sein, wenn das größere "Schwester-"Blatt auf Zeit-Reise geht?
Es kann.
"Ein Segen, dass er 1953 lossegelte" schreibt die taz über den Leiter der Zeitreise, den Ethologen Irenäus Eibl-Eibesfeldt. Und der nicht einmal halben Vollständigkeit willens, wird vermerkt: "Wenn auch seine Überzeugung, die Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung der Tiere ließen sich auf Menschen übertragen, teilweise kritisiert wurden [...]". An dieser Stelle wird nicht nur verzerrt, die Optik vignettiert bis zur flächendeckenden Abdunklung.
Der "berühmte Verhaltensforscher Professor Irenäus Eibl-Eibesfeldt" (Die Zeit) musste sich Zeit seiner wissenschaftlichen Laufbahn immer wieder Gefallen lassen, in einschlägigen Medien zitiert zu werden, seine Thesen wurden und werden zu xenophoben Argumentationszwecken herangezogen. Dafür kann Eibl-Eibesfeldt selbstverständlich nicht verantwortlich gemacht werden.
Es riecht aber streng in dieser seltsamen Gedanken-Welt. "Wollte man Völker durch Propaganda vernichten" – über den Feminismus, über Migration "aus ethnischem Selbsthaß", "denn die Tragekapazität eines Landes ist begrenzt", "Landnahme", "Macht gewinnen sie nur über Anzahl", zitiert der Spiegel aus Eibl-Eibesfeldts ideologischem Vermächtsnis.
"Macht gewinnen sie nur über Anzahl." Mehr noch aber über die Herstellung von Öffentlichkeit, die den Kontext außen vor lässt!
Und warum bemerkt das – auch nach Tagen – niemand? (Außer Hannah, wie ich nach Kontrolle feststellte.)
http://www.taz.de/4/reise/suedamerika/ecuador/artikelseite/1/arche-noah-im-pazifik/
http://zeitreisen.zeit.de/
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493351.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Iren%C3%A4us_Eibl-Eibesfeldt
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnopluralismus
http://en.wikipedia.org/wiki/National_Democratic_Party_of_Germany
Am Ende der Befragung stimmten 89 Prozent der WienerInnen für die Einführung eines Hundeführerscheins ab. Dieser Schein kann aber schnell gezupft sein.
Ein aktueller Fall in der nordenglischen Grafschaft Durham zeigt, dass der Hunde-Führerschein schneller weg sein kann, als den HundehalterInnen lieb ist.
Der 23jährige Paul Railton war mit seinem Auto auf einer schmalen Landstraße unterwegs, das Fenster heruntergekurbelt und ein Band hing aus seinem Kraftfahrzeug. Ein Radfahrer beobachtete, dass an diesem Band ein Hund hing, der hinter dem auf 8,04672 km/h beschleunigten PKW herhechelte.

Nun ist der junge Mann seinen Führerschein für sechs Monate los, aber nicht weil die englischen Behörden einer mafiösen Tierschutzgruppe nahe stehen, sondern weil sie seine Straßenverkehrstauglichkeit als nicht gegeben sahen.
Paul Railton nimmt’s gelassen. Ich kann mir einiges Geld sparen, sagt der arbeitslose Tierhalter, wenn ich kein Auto habe.
Und einen Beitrag zum Klimaschutz leistet er damit auch noch.
Außerdem könnte er noch kalt duschen und weil am Kopf die meiste Körperwärme verloren geht: ein Kopftuch tragen.
http://www.guardian.co.uk/uk/2010/mar/02/man-caught-walking-dog-driving-car