
Bus Eireann von Irizar in Irland
Dieses Jahr haben die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Damit soll auf die weltweite Bedeutung dieser nicht profitorientierten Unternehmensform hingewiesen werden.
UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon begründet diese Entscheidung mit der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung, die die Genossenschaften der internationalen Gemeinschaft vorleben.
Das Genossenschaftswesen in der Welt
Europaweit sind über 150.000 Genossenschaften mit mehr als 120 Millionen Genossenschafter_innen registriert. Während weltweit rund 300 Millionen Personen Aktien besitzen, ist die Zahl der Genossenschafter_innen dreimal so hoch: 1 Milliarde Menschen sind genossenschaftlich organisiert. Besonders stark sind Genossenschaften in Asien verankert. Und so verwundert es nicht, dass das Internationale Jahr 2012 einer Initiative der Mongolei zu verdanken ist. Continue reading



Überall tote Bäume, das Erzgebirge nahezu waldfrei. Eine herzerfrischende Debatte, ob das Waldsterben nun eine ins psychopathische weisende Fiktion oder der Anfang vom Ende der Welt sei, beherrschte nicht nur das Feuilleton, sondern damals auch noch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Waldsterbengrenze verlief nicht nur zwischen Sprachbarrieren, sie verschob auch die gesellschaftlichen Koordinaten einer absterbenden Industriegesellschaft. Nicht die Klassengrenzen bestimmten den Standpunkt in der Diskussion, vielmehr verlief sie zwischen den Systemerhalter_innen, dem produzierenden Kapital und ihren Lohnabhängigen, und den Systemfeinden. Wirtschaftsfeindlich, leistungsfeindlich, nützliche Idiot_innen, im Solde aller möglichen Feinde des freien Westens, jawoll, so waren sie.

Tim Berners-Lee hat das World Wide Web ab 1990 für den weltweiten Austausch von Informationen entwickelt, am 6. August 1991 gab er es zur allgemeinen Benutzung frei. Langsam verwandelt es sich aber in ein System der ausgelagerten Datenverarbeitung, ein System des “Remote Computing”. Es speichert Daten von Nutzern und Daten über Nutzer, auf die der Nutzer selbst nicht zugreifen kann – die US-Bundespolizei FBI aber jederzeit. Das Netz übernimmt die Datenverarbeitung, der Nutzer gibt die Kontrolle darüber ab. Dieses neue Web ist voller Verlockungen – doch wir müssen ihnen widerstehen.